23
Aug 12

missio camp

zum missio camp in der hohen rhön reisten manuel, beni, heiko und ich aus allen möglichen himmelsrichtungen an. d.h manu war schon vor ort, da er dort workshops leitete. heiko und ich kamen von süden und beni von dresden, wo er auf den letzten drücker noch mal seine auf hochtouren laufenden hochzeitsvorbereitungen unterbrach, um uns an den drums zu komplettieren. eine schöne ecke dort. während wir aber zu hause bei knallesonne in unseren kurzen sachen schwitzend die instrumente verladen hatten, merkte ich hier beim aussteigen, dass ich definitiv die falsche klamotte dabei hatte. locker zehn grad weniger und ein frisches windchen waren auch der grund dafür, dass uns die einheimischen im herbstlichen outfit entgegen traten. glücklicher weise hatte heiko eine alte stinkende hundedecke im auto (nein, stimmt nicht, das ding war tiptop), die er mir auslieh. der zeitplan hätte dafür gesprochen, noch in der nacht nach dem konzert die heimreise anzutreten, aber bei der gastlichkeit der schroths und dem spürbar guten geist, der über dem camp weht, liessen wir es uns nicht nehmen, noch eine nacht zu bleiben. ich freute mich noch über das eine oder andere nette gespräch nach dem auftritt. die leute vom mission camp haben sich unter anderem der imkerei verschrieben, und so erfuhr ich bei einem absacker getränk noch so einiges über das bienenwesen. ich würde sagen, man kann mich jetzt mit fug und recht als experten bezeichnen. nach einem leckeren frühstück mit den campteilnehmern (und klar, mit selbstgmachtem honig…), traten wir die heimreise an und bestaunten wie schon auf der hinfahrt von weitem die markante erhebung des phillipstaler monte kali. leider liess die zeit es nicht zu, aber eine besteigung ist unbedingt vorgesehen…


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